insight
Nicht Schöpfer oder Interpreten,
nur die Werke selbst überdauern die Zeit.
Wer mehr zu diesem Motto, über meinen musikalischen Background, die Intention dafür Texte zu schreiben, Schutzschilde oder Ziele und Träume erfahren möchte, wird auf dieser Seite fündg.
Wer zudem neugierig auf Themen wie Inspiration, Kreativität und Kunst ist, wer wissen möchte, wer mein Vorbild ist oder wie meine persönliche Entwicklung mit der Tiefe und dem Gehalt der Songs korreliert, bekommt Antworten.
Ein Blick hinter die Fassade.
Questions & Answers
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Warum veröffentlidchst du unter einem Pseudonym?
Durch die Schaffung eines Pseudonyms bzw. einer Kunstfigur ergibt sich eine Trennung zur Privatperson, welche dahintersteckt.
Das ermöglicht der Privatperson in jeglicher Hinsicht und in allen Belangen als eine Art Schutzschild die Möglichkeit der Distanzierung von verbalen und musikalischen Aussagen und Inhalten, die in der Rolle der Kunstfigur getätigt werden.
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Woher kommt dein Pseudonym?
Mir war es bei der Erschaffung des Pseudonyms wichtig, eine Abgrenzung zu mir als Privatperson zu schaffen, ohne aber den Bezug zu meinem echten Namen komplett zu verlieren.
So entstand der Name durch die Zusammensetzung dreier Buchstaben meines bürgerlichen Nachnamens und – daran angehängt – dem ersten und dem letzten Buchstaben meines Vornamens. Aus dem S wurde aus klanglichen Aspekten bspw. in der englischen Aussprache ein Z.
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wie bist du zur Musik gekommen?
Musik spielt schon seit meiner frühen Kindheit eine wichtige Rolle.
Meine Eltern, Geschwister, meine Großfamilie – sehr viele machen Musik.
Von der musikalischen Früherziehung bis hin zum Studium ist die Musik eine Konstante in meinem Leben.
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Welchen musikalischen Hintergrund hast du?
Ich wurde über all die Jahre durch meine Eltern gefördert und unterstützt. Der Beginn ist sicherlich die Tatsache, dass mir durch sie eine klassische Ausbildung an einem Instrument – die Trompete – ermöglicht wurde.
Während des Studiums durfte ich dann an der Hochschule mehrere Semester Klavier- und Gesangsunterricht genießen. In verschiedenen Ensembles und Orchestern konnte ich dort viel musikpraktische Erfahrung sammeln.
Ob in Bigbands, Gruppierungen mit traditioneller Blasmusik, Musikvereinen, sinfonischen Blasorchestern, in der Kirchenmusik, im Sinfonie-Orchester oder in diversen Chören – überall habe ich alles aufgesogen.
In den letzten Jahren habe ich mich auch vermehrt mit dem Arrangieren bestehender Stücke und der Neukomposition von Stücken zum Teil für ganze Orchester befasst.
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Was bringst du im Vergleich/Gegensatz zu anderen Songwritern noch mit?
Neben dem großen Schatz an musikpraktischen Erfahrungen kann ich auch auf fundierte theoretische Kenntnisse zurückgreifen, die ich mir während des Studiums angeeignet habe.
Neben Kenntnissen in Harmonie-Lehre, Tonsatz, Analysen von Werken großer Komponisten ist auch die Musikvermittlung in all ihren Facetten essentiell.
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Potenzial oder Motivation?
Dass ein gewisses Potenzial in mir schlummert, war schon früh klar. Die Fähigkeiten nicht nur in Bezug auf die Reproduktion (ich hatte schon sehr früh ein recht gutes Niveau auf dem Instrument erreicht), sondern auch in Bezug auf die Kreation von Musik (eigene Songs oder Kompositionen) waren bereits in jungen Jahren erkennbar.
Die Tatsache, dass mir eine Erkrankung gewisser Nerven mittlerweile die Fähigkeit genommen hat, Klavier und Gitarre zu spielen, ändert nichts an diesen Anlagen. Im Gegenteil – der Staudruck des Potenzials bzw. die Motivation dafür, dieses Potenzial (auf andere Art und Weise) zu nutzen, ist dadurch vielleicht sogar umso höher.
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Wo holst du dir deine Inspiration?
Es gibt keine konkrete Antwort auf diese Frage. Das echte Leben als solches ist die Inspirationsquelle. Jeder Moment, jede Situation, jede Konstellation zwischen Menschen oder zwischen mir und der Welt können Gedanken und Gefühle in mir auslösen. Manchmal bringt mich der Austausch von Gedanken mit Personen, die mir nahestehen, weiter. Auch die Weiterentwicklung von Ideen und Werken anderer Künstler oder anderer Kunstformen sind bisweilen Ansatzpunkte.
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Wann ist die Kreativität am größten?
Die Inspirationen können selten direkt umgesetzt werden. Sie müssen ein bisschen reifen, sonst haben die Songs/Projekte keine Tiefe. Oft findet gerade das in Phasen der Entspannung statt – die sind aber selten.
Unter großem Druck oder hoher Belastung können Gedanken nicht weitergesponnen, gebündelt oder entwickelt werden.
Melodien oder Phrasen entstehen zum Teil durch Improvisation, oft ist es aber doch eine Art Eingebung in Momenten einer kognitiven Entlastung.
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Welche Rolle spielen Reisen?
Ich reise sehr gerne, um die Welt und andere Kulturen kennen zu lernen. Stets begleitet mich auch das Interesse an der Kultur und der Musik der Bevölkerung des Reiseziels. Die dortigen Lebensverhältnisse bzw. die Unterschiede zu unserem gewohnten Lebensumfeld – positiv wie negativ – regen oft zum Denken an. Die Klänge nehme ich als Souvenir mit.
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Was unterscheidet die Musik von anderen Kunstformen?
Ich bin sehr interessiert an anderen Kunstformen. Zunehmend an der Malerei. Die Kunstepochen verlaufen nahezu parallel. Oft ist es möglich, Ideen einzelner Kunstwerke in ein Werk einer anderen Kunstform zu übersetzen oder ein solches weiterzuentwickeln. Musik ist nachweislich die Kunstform, in der man Emotionen besonders gut äußern kann bzw. umgekehrt, mit der man Emotionen auslösen kann. Mit der Verbindung der musikalischen mit der literarischen Kunstform bspw. in einem Song wird das Werk mehrdimensional bzw. mehrschichtig und bietet – im besten Fall – dadurch mehrere Möglichkeiten des Zugangs und umgekehrt, des Ausdrucks.
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Was ist Kunst?
Kunst regt zum Denken an, ist also Ausgangspunkt weiterführender Gedanken. Kunst ist ein Vorschlag des Schaffenden an die Rezipient*innen, wie die Welt mit anderen Augen gesehen werden kann. Kunst ist eine Kommunikationsform auf einer höheren als der gewöhnlichen Ebene. Eine Botschaft. Kunst macht etwas mit den Rezipient*innen. Kunst hat Tiefgang, sprich mehrere Ebenen bzw. Dimensionen, die es durch den Rezipienten zu erfahren gilt.
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Würdest du dich selbst als Künstler bezeichnen?
Künstler verkörpern in ihrem Wesen, ihrem Auftreten und in ihren Werken oft Sehnsüchte, die Rezipient*innen haben aber vielleicht nie erreichen. Künstler erschaffen Welten oder erweitern die Sicht auf das, was die Realität zu sein scheint. Künstler leben mitunter in diesen Welten und laden die Rezipient*innen dazu ein, einzutreten.
Nur weil jemand kreativ ist, ist er – meiner Meinung nach – noch kein Künstler. Es gibt in der Literatur, der Architektur, der Malerei, wie in der Musik Menschen, die ihr Handwerk sehr gut verstehen. Ob man deren Kreationen als Kunst bezeichnen kann oder nicht, entscheidet aber nicht der Schaffende. Ob man Künstler ist, entscheidet nicht man selbst. Sich selbst als Künstler zu betiteln finde ich befremdlich.
Die Rezipient*innen sind die maßgebliche Instanz dafür. Sie müssen dem Werk gestatten, sie zu fangen. Allerdings fällt es Rezipient*innen oft nicht leicht, den Zugang zum Werk zu finden und dessen Ideen zu verstehen.
Letzlich fällt den Hörer*innen meiner Musik die Beantwortung dieser Frage zu.
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Welche Haltung/Meinung hast du gegenüber/zu anderen Künstlern?
Mich zeichnet eine gewisse Offenheit gegenüber allen Genres aus.
Natürlich gibt es Musik, die mir mehr gefällt als andere. Ich versuche stets die Idee des*r Künstler*in hinter dem Werk zu verstehen. Nicht immer gelingt mir das.
Vielleicht liegt das dann aber daran, dass es in manchen Songs einfach nichts zu verstehen gibt ...
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Welchem Genre ordnest du deine Musik zu?
Ich möchte mich keinem Genre zuordnen lassen und keine Klischees bedienen.
Aktuell sind die Projekte verstärkt im Bereich Sprechgesang, aber vielleicht ändert sich das in Zukunft. Weiterentwicklung und Experimentierfreude sind wichtig, sonst bleibt man stehen.
Ich möchte in meinen Projekten musikalisch die Waage zwischen Neuem und Bewährtem halten.
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Masse oder Klasse?
Als kreativ Schaffender befindet man sich in einer Art Dilemma. Man schwebt zwischen zwei Kräften, die auf einen wirken.
Auf der einen Seite steht die Veröffentlichung von Werken, die Rezipient*innen nicht überfordern bzw. die sicher funktionieren.
Auf der anderen Seite steht der hohe Anspruch an sein Werk und damit an sich selbst bzw. an die Rezipient*innen.
Die Antwort liegt irgendwo in der Mitte.
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Ist es wichtig sich weiterzuentwickeln?
Auf der ganzen Welt gibt es viele Musiker*innen, die nach schnellem Erfolg streben. Flache, triviale Texte egal in welcher Sprache, die zusätzlich immer gleiche Klischees bedienen, gekoppelt mit Musik ohne Tiefgang sind sicherlich ein Schlüssel dafür. Auch Cover-Versionen erfolgreicher Songs sind ein Mittel zum Zweck.
Persönlich versuche ich im Gegensatz zu Projekten vergangener Tage - die mir ohne Zweifel in meiner Entwicklung geholfen haben - mittlerweile mehr auf Gehalt und Tiefe als auf Masse und Oberflächlichkeit zu setzen – was nicht heißt, dass ich letzteres nicht auch immer könnte.
Dieser Entscheidung liegt die Frage zugrunde, die sich jeder Mensch auch in musikunabhängigen Kontexten immer wieder stellen kann:
Möchte man sich weiterentwickeln oder nicht?
Und tut man es letztlich auch?
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Warum schreibst du Songs?
Jeder Mensch hat eigene Möglichkeiten für sich entdeckt, wie er mit den Aufgaben und Situationen des Lebens umgeht.
Ich schreibe Songs um zu reflektieren oder zu verarbeiten. Für mich ist die inhaltliche Komponente eines Texts und die emotionale Komponente der Musik die Lösung.
Wenn sich Menschen in meinen Songs wiederfinden, freut mich das natürlich.
Ich schreibe Songs nicht für Auftraggeber.
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Zuerst die Musik oder der Text?
Ich bin Musiker, ich finde mich zuerst in dieser Welt wieder. Daher entsteht im Regelfall die Musik vor dem Text, was nicht heißt, dass ich Phrasen oder Textstücke verschmähe, wenn sie mir zuerst in den Sinn kommen. Am Ende muss eine Symbiose zwischen Text und Musik und ggfs. dem Musikvideo entstehen.
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Von welchen Themen handeln deine Texte?
Die Themen sind vielfältig. Das können Dinge sein, die mir auf dem Herzen liegen oder mich gerade beschäftigen. Ausgehend von eigenen Erfahrungen und dem Umgang damit möchte ich andererseits auch auf Dinge aufmerksam machen.
Songs brauchen immer eine Wurzel und Substanz.
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Was zeichnet deine Texte aus?
Musikalisch möchte ich frei sein und mir immer die Möglichkeit offen lassen zu experimentieren.
Textlich benenne ich Dinge nicht immer direkt. Mir gefällt es, Bilder, Symbole, Metaphern oder Gedankenspiele zu verwenden.
Auch lasse ich bewusst Mehrdeutigkeit meiner Aussagen und somit Freiraum der eigenen Interpretation seitens der Rezipient*innen zu.
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Wer produziert die Songs?
Ich produziere meine Songs aktuell selbst.
Unter den vielen DAWs (Digital Audio Workstations) habe ich mich aus diversen Gründen für Logic X Pro entschieden.
Die Tonaufnahmen erstelle ich mit kleinem Equipment.
Beim Komponieren am PC kann ich auf meinen musikalischen Hintergrund zurückgreifen, beim Mixing und Mastering sowie beim Umgang mit der Software bin ich Autodidakt. Sicherlich ist dabei aber hilfreich, dass ich mich in meinem zusätzlichen Master-Studium teilweise auch mit Audio-Produktion befasst habe.
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Wer produziert die Videos?
Es ist immer ein großer Aufwand ein Musikvideo zu erstellen.
Das Bild ist eine weitere Ebene. Sie muss die Musik und den Text ergänzen.
Die Organisation sowie den Schnitt und die Verarbeitung übernehme in den meisten Fällen ich selbst. Auch hier helfen mir meine Kenntnisse zur Video-Produktion aus dem Studium.
In manchen Projekten erhalte ich Unterstützung bspw. beim Filmen (Kamera/Drohne) von meinem näheren Umfeld (Brüder/Freunde).
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Veröffentlichst du alles?
Ein bemerkenswertes Phänomen ist: Je persönlicher die Texte sind, desto eher wahrscheinlich finden sich andere Menschen darin wieder.
Wie weit aber öffnet man seinen persönlichen Schutzschild?
Unter anderem auch deswegen ist immer eine sorgfältige Abwägung nötig, ob Gedanken oder Produktionen veröffentlicht werden.
Es gibt einig fertige Projekte, die ich bisher nicht veröffentlicht habe.
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Was ist das größte Hindernis, um mehr zu veröffentlichen?
Es gibt kaum Hindernisse, die mich aufhalten können.
Die Tatsachen, dass einerseits jedem Menschen an einem Tag nur 24h zur Verfügung stehen und andererseits ich auch noch andere wichtige Dinge in meinem Leben zu tun und zu pflegen habe, hemmen aber sicherlich die Geschwindigkeit im Hinblick auf die Menge der Produktion und ggfs. der Veröffentlichung von Musik.
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Eine Trennung deiner Rollen in der öffentlichen Wahrnehmung ist dir wichtig?
In verschieden Lebensbereichen nimmt man verschiedene Rollen an.
Zunächst bin ich Privatperson. Im Beruf nehme ich eine Rolle ein, als Musiker mit meinen Veröffentlichungen ebenfalls.
Für mich sind die Bereiche sehr klar definiert. Ich erwarte klar die Trennung zwischen Pseudonym/Kunstfigur, meiner beruflichen Rolle und der Privatperson in der öffentlichen Wahrnehmung.
Für manche Menschen kann es zu Überschneidungen dieser Bereiche kommen. Wer die Trennung nicht hinbekommt, tut mir leid. Es kommt selten vor, dass das jemand nicht schafft.
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Du stehst durch die Veröffentlichungen im Internet in der Öffentlichkeit.
Mein Beruf bringt es mit sich, dass ich in der Öffentlichkeit stehe. Daher ist es auch nichts Neues in einem anderen Lebensbereich öffentlich präsent zu sein. Es ist keine neue Situation.
Die Kanäle, über die man kommuniziert, bringen aber mit sich, dass man mehr Menschen erreichen kann.
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Werden deine Worte aufgrund deines Berufs mehr auf die Goldwaage gelegt?
Ich kann sicherlich nicht immer alles so sagen, wie ich es gerne möchte, da meine Rolle im Lebensbereich "Beruf" das nicht zulässt. Die Präsenz in mehreren Bereichen macht es manchmal etwas schwieriger, aber ich sehe darin auch eine große Stärke. Die Äußerungen sind durch diese Situation gefühlt oft deutlich überlegter und reflektierter und damit gehalt- und vielleicht wertvoller.
Die Generierung einer Deutungsvielfalt oder die Schaffung von Interpretationsspielräumen sind zudem Möglichkeiten damit umzugehen.
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Würdest du deinen Beruf gegen eine Karriere eintauschen wollen?
Ich sehe meinen Job als sehr erfüllend an. Menschen auf ihrem Lebensweg zu unterstützen und ihnen Routen zu zeigen, ist eine ehrenhafte und wichtige Aufgabe.
Klar ist es toll, dass die Musik auch in meinem Beruf eine Rolle spielt. Aber ich bin froh, dass ich innerhalb meines Berufs und im Leben allgemein auch andere Schwerpunkte habe. Natürlich spielt auch der Faktor eine Rolle, dass ich durch den Beruf finanziell abgesichert bin.
Es widerspricht sich im Übrigen nicht, in den verschiedenen Rollen und Lebensbereichen jeweils potenziell ein Vorbild zu sein …
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Wen würdest du als dein größtes Vorbild bezeichnen?
Es gibt so viele Musiker*innen, die mich beeinflussen oder die ich aus verschiedenen Gründen bewundere.
Jede Epoche, jede Generation, jedes Genre hat sehr einflussreiche Künstler. Daher fällt es sehr schwer einen zu nennen.
Wenn ich es aber tun muss, fällt meine Wahl auf Freddie Mercury. Sein Typ, seine Aura, seine Bühnenpräsenz, seine musikalischen Ideen, seine Experimentierfreude, seine gesangliche Fähigkeit, sein Auftreten machen ihn für mich zu einem großen musikalischen Vorbild.
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Hast du Lampenfieber?
Ich stehe schon seit ich zehn Jahre alt war auf Bühnen – manchmal weniger und oft mehr im Mittelpunkt.
Das Gefühl des Moments bevor man eine Bühne betritt, ist ganz besonders. Ich kann es in positive Energie umwandeln. Man möchte immer mehr davon haben.
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Über welche Kanäle kommunizierst du?
Unter der Vielzahl der Kommunikationskanäle, die einem mittlerweile zur Verfügung stehen, habe ich mich für einige wenige entschieden, mit denen ich aber alle aus meiner Sicht relevanten Personen erreichen kann.
Videos veröffentliche ich auf meinen YouTube-Kanal. Informationen, Gedanken und Denkanstöße teile ich über meine Facebook-Seite und vorwiegend über meinen Instagram-Account.
(Die Kanäle sind oben rechts auf dieser Website verlinkt)
Letztgenannter bietet auch die einfachste Möglichkeit der Interaktion mit Menschen, die sich für mich und meine Projekte interessieren. Ich sitze aber nicht rund um die Uhr am Smartphone und flute inflationär meine Stories.
Ganz wichtige Dinge kommuniziere ich über diese Website.
Streaming meiner Musik über diverse Anbieter wird bald möglich sein.
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Welche Ziele/Träume hast du bezüglich deiner Musik?
Ich schreibe Songs aus eigenem Antrieb, aber natürlich wäre es toll, wenn sich viele Menschen aus diversen Gründen – sei es musikalisch oder inhaltlich – in den Songs wiederfinden.
Noch deutlich höher einzuschätzen wäre es für mich, wenn viele Menschen nicht nur meine Songs kennen, sondern auch mitsingen oder musikalisch umsetzen könnten. Denn dann haben sie die Musik verinnerlicht und zu ihrer Musik gemacht.
In Live-Konzerten entstünden sicherlich ganz besondere Momente. Je mehr Menschen, desto mehr Energie.
Ich möchte Menschen aber auch Mut machen.
Einerseits – bezogen auf die Inhalte der Songs – Mut fürs Leben an sich. Andererseits – bezogen auf die Gefühle – Mut dazu, sich an der Erschaffung von Musik selbst auszuprobieren oder noch allgemeiner, sich in einer zu einem selbst passenden Kunstform auszudrücken.
Gemäß einem meiner Mottos „Nicht Schöpfer oder Interpreten, nur die Werke überdauern die Zeit“ ist es sicherlich das größte Ziel, der Menschheit persönlich und mit meiner Musik in Erinnerung zu bleiben.
Besuch beim Zwillingsbruder
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